Donnerstag, 26. März 2026

Empire of Blood - We who will die

 



Autorin: Stacia Stark

Verlag: dtv

Seitenzahl: 624 Seiten

Zeitraum: 24.03. - 26.03.2026

Bewertung: 4 Sterne

Band 1



Inhalt:

Für Arvelle ist das Leben im Dorn Distrikt ein ständiger Überlebenskampf. Als letzte Rettung für ihren Bruder geht sie einen magischen Schuldschwur mit einem Vampir ein: Sie soll den Imperator töten, einen göttlich erschaffenen, uralten Vampir. Dafür muss sie zunächst an der Auslese teilnehmen – ein Arenawettkampf, in dem nur die Schnellsten, Stärksten und Tödlichsten bestehen. Arvelle wird dabei in eine Verschwörung hineingezogen, die das Reich erschüttern wird. Zwischen tödlichen Kämpfen, dunkler Magie, höfischen Intrigen und einer Verpflichtung, die sie das Leben kosten könnte, muss sie entscheiden, wem sie vertrauen kann. Vielleicht sogar dem Mann, der ihr schon einmal das Herz gebrochen hat …


Meine Meinung:


Vampire, Intrigen und Arena-Kämpfe - eine Kombination, die mich direkt neugierig gemacht und die Basis für eine richtig gute Geschichte geboten hat. Und war „Empire of blood“ auch ein guter und spannender Auftakt, auch wenn ich mir noch etwas mehr erhofft habe. 


Am Schreibstil von Stacia Stark beziehungsweise der Übersetzung lässt sich in meinen Augen nichts aussetzen. So hat sich die Geschichte sehr flüssig lesen lassen, auch wenn ich zunächst etwas gebraucht habe, um in der Welt anzukommen. Das Worldbuilding ist spannend und vielseitig und hat ein spannendes Setting für die Story geboten. Stellenweise hätte ich mir etwas mehr Tiefe und bessere Erklärungen gewünscht, um das Ganze noch etwas abzurunden und auszureifen. An ein paar Stellen in der Handlung hätte ich mir noch einen etwas stärkeren Sog gewünscht, da ich manchmal das Gefühl hatte, es ging nicht so richtig zusammen. Dennoch gab es auch viele spannende Momente und überraschende Entwicklungen, sodass ich insgesamt gut durch die Seiten gekommen bin.


Arvelle war eine facettenreiche Protagonistin, die für ihre Familie alles geben würde. In den meisten Momenten war sie ein sehr authentischer Charakter und ich habe sie gerne durch die Höhen und Tiefen der Story begleitet.

Tiernon blieb in meinen Augen eher oberflächlich, während Rorrick meine Neugierde schon mehr wecken konnte. Dennoch hatten beide etwas zu bieten und bin ich gespannt, wie sich die Charaktere und auch die Dynamik zwischen ihnen weiterentwickelt.


So war „Empire of blood“ zwar nicht ganz so stark wie erhofft, aber dennoch ein guter und spannender Auftakt, auf dessen Fortsetzung ich mich sehr freue. 


Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts