Dienstag, 20. Januar 2026

Rabid

  



Autorin: Ivy Asher & Raven Kennedy

Verlag: Kyss

Seitenzahl: 432 Seiten

Zeitraum: 15.01. - 20.01.2026

Bewertung: 2,5 Sterne

Einzelband



Inhalt:

Ich träume schon mein ganzes Leben davon, mich endlich in eine Wölfin zu verwandeln. Wie jedes Mitglied meines Rudels muss ich dazu ein Ritual vollziehen. Doch ein brutaler Angriff auf mich lässt dieses Ritual völlig aus dem Ruder laufen: Die Verbindung geht schief, und anstatt meine Wölfin zu kontrollieren, kontrolliert sie mich. Wir sind eins und doch getrennt. Wild, ungezähmt, zornerfüllt. Statt mir zu helfen, verstoßen meine eigenen Leute mich. Sie setzen mich auf dem Land des Ruin-Falls-Rudels aus, das mehr Monster als Wolf oder Mensch sein soll. Und das größte Monster von ihnen ist ihr Alpha: Tyran. Doch meine Wölfin scheint zu glauben, dass dieser Alpha genau der Richtige für uns ist, egal, wie grausam sein Ruf ist. Und es interessiert sie nicht im Geringsten, dass ich anderer Meinung bin …


Meine Meinung:

Kennt ihr diese Bücher, die man zuschlägt & sich dann erstmal fragt „Was war das denn?!“ - „Rabid“ ist für mich zu einem dieser Bücher geworden und das leider nicht unbedingt im positiven Sinne.


Die Idee hinter der Geschichte hat mich total neugierig gemacht & da ich noch kein Buch der Autorinnen kannte, wollte ich mich mal überraschen lassen. Der Schreibstil hat mir auch meist sehr gut gefallen und dafür gesorgt, dass ich schnell durch die Seiten geflogen bin. 


Nach einer noch relativ entspannten Einführung in die Welt, das Werwolf-Rudel und Senecas aktuelle Situation, nahm die Handlung dann immer mehr Fahrt auf. Das Konzept der Gestaltwandler und auch die Richtung, in die sich die Story entwickelt hat, fand ich sehr spannend. Besonders Senecas eigene Wandlung und die Beziehung zu ihrer Wölfin waren interessant, da die Umstände und auch ihr erstes Aufeinandertreffen alles andere als einfach sind. Auch wenn sie noch so ihre Meinungsverschiedenheiten haben, kommen die beiden Seelen sich so langsam näher und werden immer mehr eins, was schön mitzuerleben war. Dennoch blieb Seneca insgesamt eher flach und war ihr Charakter vor allem von einer Mischung aus Zorn, Verwirrung und Leidenschaft dominiert.  

Tyrans Art fand ich eher anstrengend und auch wenn er ein paar sehr positive Seiten gezeigt hat, wurde ich einfach nicht so wirklich warm mit ihm.


Genauso hat mich die Handlung irgendwann

einfach verloren, besonders weil der Spice so sehr in den Vordergrund gerückt wurde. Dieser wirkte etwas plump geschrieben und war allgemein einfach nicht meins, sondern eher unangenehm zu lesen. Auch an anderen Stellen haben manche Storybausteine für mich nicht ganz zusammengepasst oder waren so vorhersehbar, dass die Geschichte einfach ihren Sog verloren hat. 


Wer nach Tiefe und viel Handlung sucht, ist mit „Rabid“ wohl nicht gut bedient, wer aber auf der Suche nach einer kurzweiligen, unterhaltsamen Story mit Werwolf-Smut ist, wird hier fündig. 


Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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