Freitag, 17. November 2023

Die Waffen des Lichts

 



Autor: Ken Follet

Verlag: Lübbe

Seitenzahl: 880 Seiten

Zeitraum: 10.11. - 17.11.

Bewertung: Sterne

Band 5 von 5



Inhalt:

Fortschritt und Niedergang

Ein industrieller Wandel, wie ihn die Welt noch nicht gesehen hat, ergreift ganz England, auch Kingsbridge, und nimmt denjenigen, die in den Garn- und Tuchmanufakturen arbeiten, die Grundlage ihrer Existenz. Gefährliche neue Maschinen ersetzen die Arbeit von Hand und reißen Familien auseinander.

Krieg und Befreiung

Während die Herrschenden in England alles dafür tun, um ihr Land zur dominierenden Wirtschaftsmacht zu formen, greift in Frankreich Napoleon Bonaparte nach der Macht. Bald schon dürstet es ihn nach mehr: Spanien, die Niederlande, ganz Europa. Ein großer internationaler Konflikt bahnt sich an, immer mehr Männer ziehen in den Krieg. Zugleich stellt sich eine Gruppe von Kingsbridgern – darunter Spinnerin Sal Clitheroe, Tuchhändler Amos Barrowfield, Weber David Shoveller und Kit, Sals ebenso erfinderischer wie eigenwilliger Sohn – dem Kampf einer ganzen Generation. Sie streben nach Bildung und Wissen und kämpfen für eine Zukunft ohne Unterdrückung ...


Meine Meinung:

Die „Kingsbridge“-Bücher haben einen besonderen Platz in meinem Bücherherz und freue ich mich deswegen immer, wenn es Nachschub aus Ken Folletts Feder gibt. 

 

Ken Follett hat eine einnehmende Art zu Schreiben, die mich schnell wieder in das Geschehen gezogen und mich schnell durch die Seiten getragen hat. Dadurch hat sich das Buch trotz seiner Dicke sehr kurzweilig angefühlt, was ich bei Büchern des Autors immer genieße. Wieder hat er es geschafft, historische Fakten und Geschehnisse sowie die Lebensgeschichten der Charaktere gut miteinander zu verweben und so eine meist authentische Geschichte zu kreieren. Kingsbridge und die Welt befinden sich in einem starken Wandel und hat das spürbare Auswirkungen.

 

Die Industrialisierung wird vorangetrieben und entsteht eine immer größere Kluft zwischen Arm und Reich, die sich auch in den Charakteren widerspiegelt. Sie alle haben unterschiedliche Geschichten zu erzählen, mit ihren eigenen Problemen zu kämpfen und in dieser sich wandelnden Welt ihren Platz zu finden. Wie dabei die verschiedenen Welten aufeinander stoßen fand ich genauso spannend wie die Charaktere selbst. Sie haben wieder einiges an Leben gewonnen und war ihr Zusammenspiel gut gestaltet. 

 

Die verschiedenen Themen, die in der Geschichte beleuchtet werden, haben eine gute Abwechslung mit sich gebracht, sodass es für mich nie langweilig wurde. Manches kam ein wenig zu konstruiert rüber, sonst hat Ken Follett es aber wieder geschafft, eine runde und spannende Handlung zu kreieren. Besonders auch das Streben nach Selbstständigkeit und Bildung fand ich spannend eingebunden. Insgesamt kam der Funke der anderen „Kingsbridge“-Bände etwas weniger bei mir an, dennoch habe ich das Buch gerne gelesen. 

 


Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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