Mittwoch, 4. Januar 2023

Touch me forever

 



Autorin: Amy Baxter

Verlag: Lübbe

Seitenzahl: 303 Seiten

Zeitraum: 02.01. - 05.01.

Bewertung: 3,5 Sterne

Band 3 von 3



Inhalt:

Skye hat die Schauspielerei, Drogen und Alkohol hinter sich gelassen und zieht in einen kleinen Ort an der Küste New Hampshires. Hier möchte sie ihr Leben ordnen und zur Ruhe kommen.

Als CEO eines Großkonzerns hat Hunter alles, was er immer wollte - Geld. Macht. Adrenalin. Doch dann erreicht ihn ein Hilferuf seiner Schwester. Er lässt in New York alles stehen und liegen und kehrt zurück in seine Heimatstadt an der Ostküste New Englands.

Skye und Hunter treffen in der kleinen Stadt aufeinander und scheinen sich immer gesucht zu haben. Aber kann das gut gehen? Oder werden sie von ihrer Vergangenheit eingeholt?


Meine Meinung:

Nachdem ich die ersten beiden Teile der Reihe gern gelesen habe, wollte ich auch den dritten Band nicht verpassen und war auch „Touch me forever“ wieder eine schöne Geschichte für Zwischendurch.

 

Der Schreibstil Von Amy Baxter ist super entspannt zu lesen, sodass ich wieder sehr schnell voran gekommen bin. Zwar bin ich stellenweise auch ein wenig hängengeblieben, doch kam ein guter Lesefluss auf, der mich leicht durch die Seiten getragen hat. Ihr Schreibstil ist in meinen Augen jetzt nicht sehr emotional oder humorvoll, aber einfach angenehm zu lesen und an den wichtigen Momenten kamen auch ein paar Emotionen rüber. 

 

Ivy, die wir bisher als Skye kennengelernt haben, war damals nicht wirklich sympathisch, weshalb ich sehr neugierig war, sie jetzt nochmal aus ihrer Sicht besser kennenzulernen. Zwar gab es auch jetzt noch einige Momente, in denen ich sie nicht so ganz verstehen konnte, doch hat sich meine Sympathie zu ihr dennoch stark geändert und ich mochte sie echt gerne. Sie möchte ihrem Leben als Skye und dieser ganz anderen Welt entkommen und so wieder zurück zu sich selbst finden. Dabei begleiten sie viele Unsicherheiten, doch ist sie auf einem guten Weg, auch wenn sie manchmal wankt und die Vergangenheit sie einholt. 

Hunter war ein sehr sympathischer Protagonist, der mich mit einer offenen und einfühlsamen Art überzeugen konnte. Auch er ist verletzt, doch ist er nicht nachtragend und gibt Ivy die Zeit und Freiheit, die sie braucht. Gleichzeitig muss er sich auch so einigen bewusst werden und ist auch sein Verständnis nicht endlos. 

Obwohl ich sie echt gerne begleitet habe, blieben die Charaktere für mich aber eher oberflächlich und hatte ich nie das Gefühl, sie richtig zu kennen.

 

Ivy und Hunter verbindet eine gemeinsame Vergangenheit, weshalb auch schnell eine Bindung zwischen ihnen spürbar war. Dennoch hätte die Entwicklung besonders am Anfang in meinen Augen etwas mehr Zeit vertragen können. Manches war mir dadurch einfach zu sprunghaft und hätten ein paar mehr Seiten einige nicht ganz so verständliche Entscheidungen nachvollziehbarer gemacht. Sonst war die Liebesgeschichte aber echt schön und es gab einige tolle Momente. Zwar hätte es das vorhersehbare Drama für mich so nicht gebraucht, aber wurde es gut gelöst und hat sich so auch in die Geschichte eingefügt. Auch gab es ein paar tiefgründigere Augenblicke und Themen, die stellenweise ganz gut ausgearbeitet waren, an anderen Stellen aber keine wirkliche Tiefe erreicht haben. 

 

Fazit: Ein schöner Abschluss für die Reihe und wieder ein schönes und entspanntes Leseerlebnis. Ivy und Hunter waren interessante Charaktere, auch wenn es mir bei ihnen sowie bei manchen Themen in der Story an Tiefe gefehlt hat. Die Liebesgeschichte war echt schön, wenn sie mir manchmal auch ein wenig zu schnell geht, und habe ich das Buch ganz gerne gelesen. 

 

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.

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