Freitag, 17. September 2021

On Stage in London

 



Autorin: Mina Mart

Verlag: mtb 

Seitenzahl: 576 Seiten

Zeitraum: 

Bewertung: 

Band 2 von 2



Inhalt

Stell dir vor, du kannst nicht mehr wegrennen. Dich nicht verstecken. Die Vergangenheit hat dich eingeholt, aber es gibt jetzt jemanden, für den es sich zu kämpfen lohnt. Stell dir vor, die ganze Welt kennt dein Gesicht. Die Fans liegen dir zu Füßen, egal, wohin du gehst. Doch der einzige Mensch, den du je wolltest, wird niemals zu dir zurückkehren. 

Manche Dinge sind unverzeihlich. Als Eliza den Entschluss fasst, ihr Studium in London weiterzuführen, will sie alles vergessen, was zwischen Finn und ihr passiert ist. Mithilfe neuer Freunde und fernab von der Stadt, in der ihr alles genommen wurde, scheint ihr endlich ein Neuanfang zu gelingen. Bis eine einzige Nacht, ein einziger Song ihre sorgfältig errichtete Fassade zum Bröckeln bringt …


Bewertung

Ich hatte keine allzu hohen Erwartungen an das Buch, habe mich aber trotzdem darauf gefreut, da ich Band eins gerne mochte, für mich aber noch einiges an Luft nach oben war. Der zweite Teil war für mich ein wenig mehr überzeugend und konnte mich die Dilogie insgesamt wirklich unterhalten. 

 

Es hat ein paar Seiten gebraucht, bis ich wieder so wirklich in der Geschichte drin war, doch bin ich dann wieder echt gut vorangekommen. Der Schreibstil von Mina Mart konnte mich zwar in ihren neueren Büchern immer noch mehr fesseln und berühren, doch war er auch hier schön zu lesen. Ich mag einfach den Humor, den sie so toll in die Geschichte einbaut, mega gerne, und schafft sie es auch, dass man einfach mit einer gewissen Leichtigkeit durch die Seiten fliegt. Manchmal hat mir zwar in der ganzen Geschichte und den Charakteren ein wenig die Lebendigkeit gefehlt, doch konnte ich dennoch gut in die Story eintauchen. 

 

Wie schon in Band eins konnten Elisa und Finn auf jeden Fall wieder Sympathie gewinnen. Die wirkliche Verbindung zu ihnen, hat mir zwar doch noch gefehlt, aber habe ich sie meisten sehr gerne  begleitet. 

Elisa sucht nach allem, was passiert ist, etwas Normalität im Ausland, um sich dort auch über ihre Gefühle klar zu werden und einfach etwas Abstand zu haben. Ich mochte ihre offene, meist verständnisvolle Art wieder gerne, ihre Handlungen waren für mich aber weiterhin nicht immer so richtig nachvollziehbar. Vieles war für mich widersprüchlich und hat einfach nicht zu Elisa oder zusammen gepasst. 

Finn hat es mir wieder etwas schwerer gemacht, doch ist auch er eigentlich ein sympathischer Protagonist. Er hat mit vielen zu kämpfen und konnte man das, mit allem, was man über seine Vergangenheit erfahren hat, auch nochmal besser verstehen. 

Ich fand es auch wieder schön, noch etwas von den anderen Charakteren mitzubekommen und mochte insgesamt einfach die Konstellation super gerne. 

 

Nach den Entwicklungen am Ende des ersten Teils, war ich echt gespannt, wie die Story weitergehen würde. Mir hat sie auf jeden Fall besser gefallen, da ich bei mehr Szenen jetzt wirklich das Gefühl hatte, das man sie braucht und sie auch wirklich was zur Handlung oder der Entwicklung der Charaktere beitragen. Mir persönlich war es wieder etwas zu viel Drama und hätte auch der Mittelteil ein bisschen weniger Hin-und Her gut vertragen. Aber gab es echt einige schöne Szenen, die einem die Charaktere noch einmal näher gebracht, Fragen geklärt und der ganzen Story mehr Hintergrund gegeben haben. 

Auch die Liebesgeschichte hatte ihre schönen Momente, in denen auch wirklich eine Verbundenheit zwischen den beiden spürbar waren. Sie haben sich auf eine gewisse Weise geholfen, auch sich selbst mehr zu lieben, doch fand ich die Beziehung stellenweise auch ein wenig toxisch. 

Das Ende war echt schön, es hat die Story gut abgerundet und hat alles wichtige auch seinen Abschluss gefunden.

 

Fazit: Der zweite Band hat mir ein wenig mehr gefallen als der erste der Reihe. Auch wenn mir immer noch ein wenig die Tiefe und Verbundenheit gefehlt hat und es mir einfach zu viel Drama gab, gab es doch auch viele schöne Momente, die Charaktere waren meist sehr sympathisch und die Handlung ein wenig zielführender. Für mich eine gute Reihe, die man aber nicht gelesen haben muss. 


Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. 

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